Kantonsspital Liestal

Sanierung und Erweiterung Gesamtspital

Ausgangslage und Aufgabenstellung

Das Kantonsspital Liestal ist 1878 als erstes Spital im Verbund der Kanto-nalen Kranken-, Heil- und Pflegeanstalten Baselland gegründet worden.
1962 wurde am heutigen Standort, damals das monderste Spital Europas, errichtet. 1984 wurde als einzige grössere Massnahme seit Bestehen des Spitals ein angebauter Behandlungstrakt in Betrieb genommen. 2003 steht mit dem Abschluss der Bauarbeiten der umfangreichen Sanierung und Erweiterung, dem Kanton Basel - Landschaft und auch der Region Nord-westschweiz nun wieder ein modernes, leistungsstarkes und konkurrenz-fähiges Spital zur Verfügung.


Lösungskonzept

Im Vordergrund des Bauvorhabens stand der mit dem medizinischen Fortschritt, durch Spezialisierungen, neue Behandlungsformen und The-rapiemöglichkeiten, aber auch durch Veränderungen des Komfortanspru-ches ernorm gewachsene Raumbedarf. Um bei Hygienelüftung eine Mini-mierung der Heizenergie zu erreichen wurden konsequent alle Räume mit einer der Nutzung entsprechenden Hygienelüftung mit optimierter Wärme-rückgewinnung ausgeführt. Die Wärmeversorgung wird von der Fernwär-meversorgung Liestal gestellt. Für das Spital wurde die Heisswasserum-formstation für Wärme und Prozessdampf neu konzipiert. Mittels Abwärme aus der Deponiegasgewinnung wird über die Fernwärme während der Sommerzeit eine dampfgetriebene Absorbationskältemaschine betrieben. Diese ist zur Spitzenleistungsdeckung im Sommer für die Kühlung der Klimaanlagen im Operationstrakt eingesetzt. Die Grundversorgung des Spitals mit Kälte wird über die eigene Grundwasserkühlung sichergestellt. Der Legionärskrankheit wurde durch eine spezielle Bakterien - Killer Steu-erung in der Brauchwarmwassererzeugung (Siehe Bild Legionellen Bakterie) Rechnung getragen.



Objektname

Kantonsspital Liestal
Erweiterung und Gesamtsanierung
 

Auftraggeber

Bau- und Umweltschutzdirektion
des Kanton Baselland
 

Architekten

Suter + Suter; Basel
Arcoplan; Basel
Hochbauamt Kt. Baselland
 

Zeitrahmen

Erweiterung + Sanierung 1988 - 2003
 

Bausumme HLKK / MSRL

Fr. 24 Mio.
 

Leistungen

HLKK und MSRL Ingenieur