Kantonspital Graubünden, Chur
Upgrade Kälteerzeugung und Verteilung

Ausgangslage und Aufgabenstellung

Die bestehende Kälteerzeugung mit zwei Kältemaschinen sowie das hyd-raulische Verteilsystem sind in einem kritischen Zustand. Die Kälteerzeugung kann, wegen starken Vibrationen nur noch mit einer Maschine erfolgen. Die ältere der beiden Maschinen wird deshalb nur im Notfall betrieben. An der Kälteverteilung wurden im Laufe der Zeit immer mehr Verbrauchern angeschlossen, sodass die Erzeugung an Hitzetagen nicht mehr zu 100% garantiert werden konnte. Aufgrund der konstanten Wassermengen über die Dreiwegeventile ist der Differenzdruck zwischen dem Vor- und Rücklauf an diversen Stellen sehr gering. Viele Verbraucher haben trotz voll geöffnetem Ventil zu wenig Kaltwasser erhalten. Für ganz wichtige Verbraucher wurden Stützpumpen als "Sofortmassnahme" installiert. Dadurch verschlechterte sich die Lage für alle anderen Verbraucher zunehmend.


Lösungskonzept

Die alte Kältemaschine aus dem Jahre 1965 wurde demontiert, entsorgt und durch eine luftgekühlte und kaltwasserseitig im bestehenden Primärnetz eingebundene Kältemaschine ersetzt. Zusätzlich wurden zwei Kalt-wasserspeicher eingebaut, über welche die Kältemaschinen betrieben werden. Das Spitalkältenetz wurde komplett auf variable Wassermengen umgestellt. Das Verteilnetz wurde entflochten und mit dem Einbau einer Ringleitung an strategisch günstiger Stelle unterbruchfrei ergänzt.


Objektname

Rätisches Kantonsspital Hauptstandort
Loëstrasse 170
CH-7000 Chur
 

Bauherr

Kantonsspital Graubünden
Loëstrasse 170
CH-7000 Chur
 

Architekt

Markus Tuor
Felsenaustrasse 25
CH-7000 Chur
 

Zeitrahmen

Neubau 2007-2009
 

Bausumme

HLK/MSRL 1.0 Mio. Fr.
 

Leistungen

HLKK und MSRL Ingenieur