NICKELMESH SA, Biasca

Neubau des Rotationsschablonen Industriewerks in Sigmaringen, Deutschland

Ausgangslage und Aufgabenstellung

Die bisherigen Fabrikationsräume in Deutschland wurden zu klein. Zudem konnten die gesetzlichen Anforderungen bezüglich Schadstoffemission, Energieverbrauch, Schall- und Brandschutz am alten Standort im Dorfzent-rum in Sigmaringendorf nicht mehr genügen. Man fand in der neuen Industriezone Sigmaringendorf einen neuen Standort. Die Planung hatte zum Ziel, dass neue Industriewerk im „Design by cost“ zu erstellen. Es galten die modernsten Engineering - Werkzeuge, wie dynamische Simulation nach VDI einzusetzen, um die HLKK - Anlagen so knapp als möglich zu entwerfen. Gleichzeitig mussten die klimatischen Raumbedingungen in engen Grenzen garantiert werden.


Lösungskonzept

Die Herstellung von Rotationsschablonen erfolgt mittels elektrochemischen Prozess in einem Badverfahren. Unter Anlegung einer Gleichspannung entstehen diese hoch präzisen Schablonen in vielen parallel arbeitenden Maschinen in der Produktionshalle und geben viel Wärme und Feuchte an die Halle ab. Um den komplexen Bedürfnissen, unter der Berücksichtigung von hohen Reinheitsanforderungen sowie einem wirtschaftlichen Betrieb, Rechnung tragen zu können, wurde die gesamte Gebäudetechnik sehr flexibel und modular aufgebaut. Die Kälteerzeugung für die Direkt - Kühlung der Gleichrichteranlage zum Bespiel, wird mittels hydraulisch getrenntem Kühlnetz im Gleichrichterinneren gekühlt. Die restliche Abwärme der Gleichrichter an den Raum, wird bei Bedarf zur Vorwärmung der Aussenluft für die Beheizung der Hallen verwendet.


Objektname

Nickelmesh GmbH
D-72517 Sigmaringendorf
 

Bauherr

Nickelmesh SA
CH-6710 Biasca
 

Architekt + Bauingenieur

Speh-Gulde-Wamsler
S’maringen
 

Zeitrahmen

Neubau 1994 – 1995
 

Bausumme

HLKK + MSRL 2.5 Mio. Fr
 

Leistungen

HLKKS und
MSRL Ingenieur