Technologiepark Tübingen (D)

Gen- und Biotechnologiepark für Gründerfirmen

Ausgangslage und Aufgabenstellung

Im an das Max Planck Institut grenzende Gelände, neben der Sternwarte auf der oberen Viehweide, wird ein Gen- und Biotechnologiepark für Grün-derfirmen entstehen. Das projektierte Gebäude ist so platziert, dass es die Entwicklung des Gebietes entsprechend den bestehenden Vorgaben nicht präjudiziert und gleichzeitig den entscheidenden Impuls zur Schaffung weiterer attraktiver Laborgebäude gibt.


Lösungskonzept

Das Labor- und Bürogebäude gliedert sich in eine Laborzone mit Deckzelle, Korridor und einer gegenüberliegenden Bürozone. Die Steigschächte der Gebäudetechnikinstallationen sind pro Labor von der Steigzone direkt versorgt. Die Erschliessung sämtlicher Medien erfolgt von der Decke. Da die Anforderungen je nach Labortyp (S1 + S2) sehr unterschiedlich ausfallen werden, ist die Möglichkeit flexibler und einfach anpassungsfähiger Installationstechnik gefordert. Die Labors können voneinander unabhängig ausgerüstet, saniert oder wieder rückgebaut werden. Die benachbarten Labors werden dabei nicht beeinträchtigt. Die einzelnen Laborzellen bilden eigenständige Brandschutz und Sicherheitszellen. Die klimatechnische Versorgung des Gebäudes erfolgt von den Zuluftzentralen im Untergeschoss. Die Aussenluft wird aus energetischen Gründen mit verlängerten Aussenluftfassungen ausgerüstet. Sämtliche Abluftanlagen sind in der Dachzentrale geplant. Die Wärmerückgewinnung erfolgt mittels Kreislaufverbundsystem.


Objektname

Büro- und Laborgebäude
Waldhäuserstrasse
D-72072 Tübingen
 

Bauherr

Technologieparks Tübingen GmbH
Ein Unternehmen der Landeskredit-Bank
Baden-Württemberg
Poststrasse 12
D-72072 Tübingen
 

Architekten/Generalplaner

ARGE Peter Moor und
Jakob Schilling
Im Auftrag von Generalplaner
Conarenco AG, Streulistrasse 28
CH-8030 Zürich
 

Zeitrahmen

Neubau 2001-2003
BGF=13’000m²
 

Konzeptleistungen

HLKK und MSRL Ingenieur