EMPA / Eawag, Dübendorf

Studienauftrag Energiekonzept mit Sanierung der Energiezentrale

Ausgangslage und Aufgabenstellung

Auf dem Areal EMPA/eawag müssen das Blockheizkraftwerk, die Wärme- und Kälteanlagen ersetzt werden. Im Hinblick auf die anstehenden Verknappung der globalen Energieressourcen und der internationalen Vereinbarungen zur Reduktion der CO2- Umweltbelastung haben die Direktionen beschlossen, bis 2030 die CO2- Gesamtbilanz des Areals gegenüber 1990 um 70% zu reduzieren. Im Rahmen des Studienauftrages ging es darum, einerseits ein zukunftorientiertes und gesamtheitliches Energiekonzept zur langfristigen, ökologischen, ökonomischen und sozialverträglichen Energieversorgung zu entwickeln. Das Konzept soll innovativ und zukunftweisend sein.


Lösungskonzept

In einer 2. Stufe wurden verschiedene Energiequellen untersucht. Unter anderem wurde die Möglichkeit von Tiefenbohrungen bis 3’500m untersucht, welche jedoch wegen den hohen Risikokosten verworfen wurde. Um die gesetzten Ziel auf Anhieb zu erreichen wurde ein Konzept mit Holzvergasung mittels brennstoffflexiblem allothermen Heatpipe – Reformer vorgeschlagen. Dieser erzeugt ein gutes mittelcalorisches teerarmes Synthesegas. Das Brenngas wird in zwei MCFC Brennstoffzellen à 300kWe verstromt. Die Abhitzung erfolgt 3-stufig. Mit dem anfallenden Heisswasser wird die Areal Kälte mit 1- und 2-stufigen Absorbern à 3 x 500 kW erzeugt. Der Restwärmebedarf wird durch eine Hackschnitzel- und Notkessel von 2x3’500kW erzeugt.



Objektname

Energiezentrale der
EMPA und eawag
Heiz- & Energiegebäude
CH-8600 Dübendorf
 

Bauherr

EMPA Bau
Überlandstrasse 129
CH-8600 Dübendorf
 

Kenndaten

2 x 500 kW Kälteerzeugung
2 x 3’500 kW Wärmeerzeugung
2 x 300 kWe Brennstoffzelle
 

Zeitrahmen Studienauftrag

Ausführung 2008-2009
Bausumme HLK/GA Fr. 20’000’000.-
 

Bausumme Gebäudetechnik

HLKS/MSR/Koord. 12 Mio. Fr.
 

Leistungen

Leitung Studie Generalplaner
HLKSE/Koordination und MSRL